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Archive for Dezember, 2006

Sommer 1998
Da Monika nun endlich alle Genehmigungen und von den Investoren Werner Kraft und Lothar Steger die notwendigen finanziellen Mittel hatte, die sie für das Geschäft benötigte, konnte sie endlich beginnen.
Dabei war ihr bewewußt, dass es sehr schwer für sie werden würde, alleine als Frau mit Kind in dieser Branche ihren Mann zu stehen, zumal […]

Zar Demetrius I. Betrüger oder Betrogener
Im Jahre 1584 trat Iwan der Vierte (Wassiljewitsch), Zar aller Reußen, vom Stamme der Rjurikiden (1), auch genannt „der Henker“, oder „Der Schreckliche“ auf die „rote“ Treppe des Kreml zu Moskau hinaus, und starrte lange und gedankenvoll auf den strahlenden Sternenhimmel.
Plötzlich sah er zwischen den Kuppeln und Türmen der […]

Späte Einsichten

„Hast du die schon vor vielen Jahren ausgezeichnete Streitschrift: ,Kitsch, Konvention und Kunst‘ von Karl Resch gelesen?“ fragte ihn David.
„Nein“, antwortete Wolfgang. „Warum ist das so wichtig?“
„Er zog über deutsche Literatur her und äußerte sein Erstaunen, wie sehr für manchen so genannten Dichter bzw. Schriftsteller der Satz gilt: ,Deutsche Sprache – schwere Sprache!‘“
Wolfgang schaute seinen […]

Der Zwanzigtausend-Brutto-Registertonnen fassende Containerfrachter „Granada“, der eine Ladung Maschinen beförderte, bewegte sich gemächlich durch die schwache Dünung des Stillen Ozeans, der um diese Zeit seinem Namen alle Ehre machte. Der leichte Passatwind aus Südwest half ihm auch nicht, schneller zu werden. Die „Granada“, ein Schiff der in San Francisco beheimateten California Line, befand sich auf […]

Nicole ist, als habe die ganze Welt begonnen, sich um sie zu drehen, und sie muss an der Tischkante Halt suchen, um nicht umzufallen. Ihre Beine drohen nachzugeben, so sehr ist sie geschockt. „Hans ist verheiratet? Mit Ihnen?“ stöhnt sie leise und ungläubig auf.
Gisela Wellner sieht das, wirft ihren Mantel ab, tritt an Nicole heran, […]

 
Vorwort:

Den inneren und gegenwärtigen Zustand unserer Welt könnte man in fast einem Satz und folgender Aussage zusammenfassen:

„Der sittliche und moralische Verfall unserer Zivilisation ist nicht mehr aufzuhalten:
Das Geschäftsleben ist eine zügellose Jagd der Übervorteilung und des Betrugs, - verbunden mit einer totalen Überreizung der Produktionsgier und ruinösem Streik der Konsumenten; dagegen steht die unerbittliche Schaffung […]

An die Dichter

Hört auf mich, ihr freien Geister,
trachtet nach der Ehr´ und Wehr´.
Sieger stets und Sprachenmeister,
eingesetzt für Ruhm und Ehr.
 
Die ihr stets mit Mut bezwungen,
eitles Sein und falschen Schein,
frei im Geist von Kraft durchdrungen,
wahrheitsliebend und im Herzen rein.

Leseprobe „Kein leichtes Erbe“

Ohne anzuklopfen, betritt Fritz Köpke Svetlanas Zimmer. „ Hat es geklappt?“ Das ist seine ganze Begrüßung. Sie ist nur zu geeignet, Svetlana in ihrem Entschluß, sich ein für alle Male von ihm zu trennen, noch zu bestärken.
Wenn er erwartet hat, sie werde ihm um den Hals fallen, belehrt sie ihn deutlich […]

Leseprobe „Eine Schicksalhafte Reise“

Aber Hanna, – sie ist noch so munter, dass sie gar nicht schlafen gehen möchte. Sie sucht Karlemann auf. Er ist nicht in seinem Zimmer. Sollte er noch in die Bar gegangen sein?
Sie fährt hinunter zur Halle, steigt die Stufen zu der geräumigen Bar hinab und findet Karlemann mit Tim […]

Wulf E. Bley Gedichte sind überwiegend in der Schweiz und auf Mallorca entstanden. Seine leicht verständlichen, aber dennoch tiefen Inhalte lassen auf ein bewegtes Leben schließen. Im Lyrischen Intermezzo finden Sie Schönes und Bedenkenswertes zu vielen Themenbereichen. Unter anderem folgende Gedichte:

Klage eines Politikers
Wahrheit, Anstand, Stolz und Würde
Sind keine Tugenden, nur Bürde!

An […]

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